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Eck zeichnet rund 50 Schülerinnen und Schüler in Augsburg als "Coolrider" aus

Kompetente Konflikthelfer für ein reibungsloses Miteinander in öffentlichen Verkehrsmitteln

06.02.2020 | PM STMI 05.02.2020

Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat heute in Augsburg rund 50 Schülerinnen und Schüler der Bertolt-Brecht-Realschule, der Anna-Pröll-Mittelschule Gersthofen und des Rudolf-Diesel-Gymnasiums für ihren Einsatz als 'Coolrider' geehrt. Unter dem Motto "Hinschauen statt Wegschauen" werden diese aktiv, sobald sich andere Schüler unangemessen in öffentlichen Verkehrsmitteln verhalten. Darüber hinaus stehen sie anderen jugendlichen Fahrgästen als vertrauensvolle Ansprechpartner und kompetente Konflikthelfer zur Verfügung. Vor der Urkundenübergabe lobte der Staatssekretär die Coolrider für ihre ehrenamtliche Tätigkeit: "Mit Eurem Einsatz für mehr Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Nahverkehr übernehmt Ihr schon in jungen Jahren Verantwortung. Während sich nicht wenige Menschen heute über zunehmende Respektlosigkeit und ungebührliches Verhalten im öffentlichen Personennahverkehr beklagen, sorgt Ihr Coolrider dafür, dass das Miteinander in den öffentlichen Verkehrsmitteln harmonischer und reibungsloser verläuft. Davon profitieren nicht nur andere Schüler, sondern jeder Fahrgast!" 

Seit dem Jahr 2013 finden an Schulen im Augsburger Raum Coolrider-Ausbildungen statt. Seit 2017 gibt es zudem eine Coolrider-Außenstelle in Krumbach. Bis heute haben die Ausbilder, die sich aus Mitarbeitern der Stadtwerke Augsburg und Beamten des Polizeipräsidiums Schwaben Nord zusammensetzen, knapp 600 Schülerinnen und Schüler zum Thema Zivilcourage ausgebildet. Wesentlicher Bestandteil sind dabei Kommunikationsstrategien zur Deeskalation schwieriger Situationen. In Konfliktsituationen sprichwörtlich cool zu bleiben, verbal beruhigend auf die Beteiligten einzuwirken und Probleme mit Worten zu lösen, ist laut Eck sehr wichtig. "Auf gar keinen Fall sollt Ihr Euch selbst in Gefahr bringen", betonte er. Bevor die Lage brenzlig werde, sei es besser, das Fahrpersonal zu informieren, andere Fahrgäste um Hilfe zu bitten oder den Notruf 110 der Polizei zu wählen. "Dadurch steht Ihr dem Unruhestifter nicht mehr allein gegenüber und es wird ihm klargemacht, dass sein Verhalten Konsequenzen hat", so Eck.