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WFV-Jahrestagung 2019 zum betrieblichen Brandschutz

Werkfeuerwehrverband Bayern feiert 40-jähriges Jubiläum - Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck bei der WFV-Jahrestagung 2019 zum betrieblichen Brandschutz: "Werk- und Betriebsfeuerwehren unverzichtbarer Teil des effektiven Brandschutzsystems in Bayern"

11.04.2019 | PM 9b/2019 STMI

Bei der Jubiläumstagung zum 40-jährigen Bestehen des Werkfeuerwehrverbands Bayern e. V. (WFV) hat Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck die bayerischen Werk- und Betriebsfeuerwehren als Garant für den betrieblichen Brandschutz im Freistaat bezeichnet. In Iphofen im Landkreis Kitzingen sagte Eck bei der WFV-Landestagung: "Sie sind ein wichtiger Partner der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehren und ein unverzichtbarer Teil unseres effektiven und leistungsstarken Brandschutzsystems in Bayern." Die Partnerschaft zwischen öffentlichen Feuerwehren und den Werkfeuerwehren habe sich zuletzt eindrucksvoll bei der Explosion der Raffinerie in Vohburg am 1. September 2018 bewährt. "Bei diesem Einsatz haben allein auf der Feuerwehrseite neun Werk- und Betriebsfeuerwehren und 38 öffentliche Feuerwehren professionell und effektiv zusammengearbeitet", so Eck. Dies zeige die absolut wichtige Bedeutung der Werk- und Betriebsfeuerwehren im abwehrenden Brandschutz. "Darüber hinaus leisten Sie professionelle und engagierte Arbeit im vorbeugenden Brandschutz", ergänzte der Innenstaatssekretär. 

Als Beispiele nannte Eck die Überprüfung und Wartung von Löscheinrichtungen und Löschgeräten sowie die betriebliche Gefahrenabwehr. Damit würden die Feuerwehrleute der Werk- und Betriebsfeuerwehren wesentlich dazu beitragen, dass Brände in Betrieben vermieden werden beziehungsweise im Falle eines Brandes zumindest der Schaden deutlich begrenzt wird und sich möglichst wenig auf den Betrieb, die Nachbarschaft und die Umwelt auswirkt. "Sie sind damit auch ein wichtiger Teil des Wirtschaftsunternehmens und tragen zum Erfolg des Betriebs bei", lobte der Staatssekretär.
Dies gelte umso mehr, als die Aufgaben für die Werkfeuerwehren ständig zunehmen und auch vielfältiger werden. Als Stichwort nannte Eck die Digitalisierung der Feuerwehren. "Von digitalisierten Gebäude- und Anlagenplänen im vorbeugenden Brandschutz, über die digitale Alarmierung bis zur Digitalisierung der Einsatzstelle etwa über das Einsatzleitertablet oder die digitale Lagekarte, sind fast alle Bereiche des Feuerwehrwesens im Fokus der Digitalisierung", führte Eck aus. Dies gelte gleichermaßen für die betrieblichen wie für die gemeindlichen Feuerwehren. "Im engen Schulterschluss werden wir auch die künftigen Herausforderungen für unsere Werk- und Betriebsfeuerwehren bestens meistern", so Eck abschließend.