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Innenstaatssekretär Eck beim Bayerischen Jagdverband

Anlässlich der Veranstaltung "Verantwortung der Jagd für die Schöpfung": "Dienst an der Natur mit weitreichender Verantwortung" - Ehrenzeichen in Gold an Landtagsabgeordneten Peter Winter überreicht

15.11.2018 | PM S31/2018 STMI

Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat heute bei der Veranstaltung des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum München, „Verantwortung der Jagd für die Schöpfung“, den respektvollen Umgang mit der Natur und der heimischen Tierwelt durch die Jagd hervorgehoben. „Eine waidgerechte Jagd ist weit mehr als nur ein Schuss und die reine Erlegung des Wildes“, sagte Eck. „Sie ist ein Dienst an der Natur mit weitreichender Verantwortung für die Jägerinnen und Jäger.“ Sie diene heute vor allem der Erhaltung einer ausgewogenen Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt und sei damit angewandter Natur- und Artenschutz. Eck gratulierte außerdem in einer Laudatio dem Landtagsabgeordneten Peter Winter, der für sein besonders großes Engagement im Naturschutz und in der Jagdkultur mit dem BJV-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet wurde.

Winter setzt sich laut Eck als gebürtiger Unterfranke stark für seine Region, aber auch für ganz Bayern ein. Als Beispiele nannte Eck die tatkräftige Unterstützung der BJV-Niederwildstation in Wunsiedel, deren Bau dringend erforderlich war. „Leider verzeichnen wir in Bayern Jahr für Jahr einen Rückgang der Niederwildpopulationen“, sagte Eck. Dabei komme Winters Initiative zur ökologisch wertvollen Unterstützung nicht nur dem Niederwild selbst zu Gute, sondern sei zugleich auch für den Erhalt der gesamten bayerischen Naturvielfalt wichtig. „Nur wenn es dem Niederwild gut geht, geht es auch anderen Arten, die nicht dem Jagdrecht unterliegen, gut“, betonte der Staatssekretär. Darüber hinaus lobte er Winters Einsatz für seine Initiative zur Förderung des Rotwilds im Süd-Spessart, wo die Population bereits stark zurückgegangen ist. Auch der couragierte Einsatz für die Förderung des Baus der Bayerischen Akademie für Jagd und Natur in Wunsiedl verdiene laut Eck große Anerkennung: „Diese zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Jagd, Natur und Umwelt bündelt alle Aktivitäten aus Wissenschaft und Forschung und verfügt über die notwendige Fachkompetenz zur Aus- und Weiterbildung.“ Ebenso lobte der Staatssekretär das Engagement zur Förderung der Barrierefreiheit am Haus der Bayerischen Jäger in Feldkirchen. Als Präsident des Bayerischen Blasmusikverbands hat Winter laut Eck zudem seit 2010 die etwa 200 bayerischen Jagdhornbläsergruppen mit ihren rund 3.000 Musikerinnen und Musikern erfolgreich in den Blasmusikverband integriert.