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Unterstützung für lebenswerte Nachbarschaften und stabile Quartiere

30.10.2018 | IM PM S66

Rund 4,4 Millionen Euro für drei Gemeinden in Unterfranken • Mittel für Bildungseinrichtungen, Stadtteilzentren und Bürgerhäuser • Wichtiger Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts • 34,2 Millionen Euro für 34 Gemeinden in ganz Bayern

Bürgerzentren, Stadtteiltreffs oder kommunale Bildungseinrichtungen sind Orte für gemeinsame Aktivitäten, Begegnung und Integration. Sie ermöglichen es Menschen verschiedener Generationen und Bevölkerungsgruppen, am öffentlichen Leben teilzuhaben. Städte und Gemeinden können dank dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ ihre sozialen Einrichtungen aufwerten. „Mit dem Investitionspakt stärken wir lebenswerte Nachbarschaften und Stabilität in den Quartieren. In Unterfranken können wir dieses Jahr drei Städte und Gemeinden mit rund 4,4 Millionen Euro unterstützen“, sagte Bayerns Baustaatssekretär Josef Zellmeier heute anlässlich der Zuteilung der Fördermittel. Ein gutes Beispiel ist der Markt Kleinwallstadt. Er verwendet die Fördermittel, um die "Alte Marktschule" zum Bürgerhaus umzugestalten. Auch im Jahr 2018 stehen in Bayern für den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ insgesamt rund 34,2 Millionen Euro zur Verfügung. In diesem Jahr werden 35 Projekte in 34 bayerischen Städten, Märkten und Gemeinden gefördert. Zusammen mit den eigenen Mitteln der Kommunen stehen rund 38 Millionen Euro für die bauliche Sanierung von Gemeinbedarfseinrichtungen zur Verfügung. Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat: „Der Erhalt und die Weiterentwicklung unserer Städte und Gemeinden ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger in allen Regionen unseres Landes gelingt. Wir führen die erfolgreichen Programme der Städtebauförderung deshalb auf Rekordniveau fort: Der Bund unterstützt die Länder und Kommunen in diesem Jahr wiederum mit Bundesfinanzhilfen in Höhe von 790 Millionen Euro. Mit dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier können die Kommunen mit 200 Millionen Euro Programmmitteln weiterhin den wichtigen Ausbau und die Sanierung ihrer sozialen Infrastruktur vorantreiben. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass sich jeder in seiner Stadt oder seiner Gemeinde heimisch fühlt und gern in seiner Nachbarschaft lebt.“ Der Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ ist eine Ergänzung zu den erfolgreichen Programmen der Städtebauförderung („Soziale Stadt“, „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, „Stadtumbau“, „Städtebaulicher Denkmalschutz“, „Kleinere Städte und Gemeinden“ und „Zukunft Stadtgrün“). Der Bund übernimmt 75 Prozent der förderfähigen Kosten, der Freistaat Bayern beteiligt sich mit 15 Prozent an den förderfähigen Kosten. Dieses Geld soll vor allem in den Ausbau und die Sanierung von Bildungseinrichtungen, Stadtteilzentren und Bürgerhäusern investiert werden und damit auch ehrenamtlich Engagierte unterstützen. Zur Begleitung der Investitionen können auch Integrationsmanager in den Vierteln unterstützt werden, die vor Ort Ansprechpartner sind für Vereine und Initiativen, aber auch für Neubürger und Einheimische. Weiterführende Informationen zum Programm finden Sie auch unter www.bauen.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php. Fördermaßnahmen in Unterfranken Greußenheim, Haus der Begegnung, 1.296.000 Euro Kleinwallstadt, Bürgerhaus in der "Alten Marktschule", 1.800.000 Euro Obernburg a.Main, Bürgerhaus im "Alten Kindergarten", 1.350.000 Euro