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Klausurtagung der CSU Unterfranken

10.12.2012 | Michael Horling / CSU Bezirksverband Unterfranken
Staatsminister a.D. MdL Eberhard Sinner, Bezirksvorsitzender Gerhard Eck MdL, Bezirksgeschäftsführer Gerhard Schmitt
Staatsminister a.D. MdL Eberhard Sinner, Bezirksvorsitzender Gerhard Eck MdL, Bezirksgeschäftsführer Gerhard Schmitt

Im Vorfeld der Landtags und Bundestagswahl hat sich die CSU Unterfranken auf wichtigen Politikfeldern positioniert. "Wir haben formuliert, wie wir uns den Weg zum Ziel vorstellen."
Der Bezirksvorsitzende und Innenstaatssekretär Gerhard Eck präsentierte zusammen mit Staatsminister a.D. MdL Eberhard Sinner, Bad Kissingens Landrat Thomas Bold und dem Bezirks-Geschäftsführer Gerhard Schmitt den Medien das rund 40 Seiten starke Papier, das mit "Zukunft Unterfranken" überschrieben ist.
Das Arbeitspapier geht nun in die  Kreis- und Ortsverbände, und soll dort diskutiert werden.
 
Ein zentrales Thema des Papiers ist der demografische Wandel. "Wir verlieren bis 2030 teilweise zweistellige Prozentzahlen der Wohnbevölkerung", befürchtet Eck beispielsweise von den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen. 5,8 Prozent sieht die Prognose an Abnahme in ganz Unterfranken vor.  Die CSU setzte sich deshalb für eine Anpassung des kommunalen Finanzausgleichs, für effektives Regionalmanagement, für eine Breitbandversorgung der ländlichen Gebiete und für eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur ein.

Stichwort Verkehr: Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur liegt Gerhard Eck besonders am Herzen. Die Autobahn A3 soll auf der gesamten Streckenführung in Unterfranken möglichst bald sechsspurig sein. Die B26a  soll weiter ausgebaut werden. Bis 2020 sind alleine für Unterfranken 34 Maßnahmen im Staatsstraßenbau mit einem Investitionsvolumen von 190 Millionen Euro vorgesehen. Die CSU setzt sich ein für weitere Brückenerneuerungen, noch mehr Verkehrssicherheit, den Ausbau des Radwegenetzes und die E-Mobilität. "Funktionierende Verkehrsachsen entwickeln Leben und Wirtschaftskraft", sagt Eck.

Unterfranken ist ein Gesundheitsstandort erster Güte. Die Kur- und Bäderlandschaft Bayerische Rhön soll deshalb weiter gestärkt werden. Ausserdem setzt sich die CSU für einen Lehrstuhl "Allgemeinmedizin" an der Uni Würzburg sowie eine Berufsakademie für Gesundheitsberufe ein. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung muss durch genügend niedergelassene Hausärzte im ländlichen Raum sicher gestellt werden.
 
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau der Hochschullandschaft und das Werben um die Ansiedelung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Um Stärken und Fähigkeiten Unterfrankens zur Geltung zu bringen, soll durch ein verändertes  regionales Management die Grundlage für die Verbesserung der Zusammenarbeit gelegt werden. Die zukünftige Botschaft lautet, stärker regional als lokal zu denken. Die Landwirtschaft nimmt einen breiten Raum ein, ebenso die Breitbandversorgung in der Fläche sowie die Energiewende.

Den Text des Papiers sowie ausführliche Informationen erhalten Sie hier:

http://www.csu.de/verband/6000000000/aktuelles/1355148566000.htm