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Nordbayern-Initiative großer Erfolg für Unterfranken

Bayerns Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck: Nordbayern-Initiative großer Erfolg für Unterfranken - Enorme Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Unterfranken

06.08.2014 | PM S31/13 STMI

Mehr als eine halbe Milliarde Euro sollen zur Stärkung von Wissenschaft und Wirtschaft bis 2018 nach Nordbayern fließen. Das hat gestern der Bayerische Ministerrat beschlossen. "Davon fließen etwa 30 Prozent nach Unterfranken, nämlich rund 177 Millionen Euro. Das ist ein großer Erfolg für die Region und eine enorme Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes", freute sich Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck gemeinsam mit Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback.

„Die Entscheidung zeigt, dass sich die Bayerische Staatsregierung mit Nachdruck zum Wissenschaftsstandort Unterfranken bekennt! Mit den zusätzlichen Mitteln können wir nachhaltig in Leuchtturmprojekte, Zukunftstechnologien und andere wichtige strukturpolitische Maßnahmen investieren. Denn wir brauchen erfolgreiche Hochschulen und Forschungsinstitute in ganz Bayern – gerade auch im ländlichen Raum!“, so der Aschaffenburger Bausback. Eck sieht das Ziel der Nordbayern-Initiative, Hochschul- und Wissenschaftseinrichtungen in der Region zu stärken, besonders gut umgesetzt: "Es entstehen Projekte von überregionaler Bedeutung. Sie sollen für Unterfrankens Wissenschaft und Wirtschaft kräftige Impulse setzen." Neben einer engen Verzahnung zwischen den Institutionen sei es auch Ziel, die Qualität, die nationale und internationale Wahrnehmung sowie die Breite des akademischen Angebotes zu wahren und zu verbessern. Schließlich entstehe auch um die Wissenschaftseinrichtungen herum kräftiges Wirtschaftswachstum. Im Einzelnen sind für Unterfranken geplant: • Stärkung der Universität Würzburg im Rahmen der Exzellenzinitiative "Graduate School of Life Sciences", mit 6 Millionen Euro bis 2018. • Interdisziplinärer Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen/Materialtechnologien in Aschaffenburg in Kooperation mit den beiden regionalen Fraunhofer-Anwenderzentren, mit 2,17 Millionen Euro bis 2018. • eine Forschungseinrichtung Immunologie an der Universität Würzburg, mit 21,18 Millionen Euro bis 2018 • ein Zentrum für Digitale Produktion mit Hauptstandort Nürnberg; weitere Standorte in Bamberg, Coburg, München, Regensburg, Amberg/Weiden, Würzburg und Augsburg, mit 33,80 Millionen Euro bis 2018. • Festung Marienberg in Würzburg – Generalsanierung einschließlich des Bereichs des Mainfränkischen Museums, mit 35,65 Millionen Euro bis 2018. • Schloss Johannisburg, in Aschaffenburg – grundlegende Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, mit 10,55 Millionen Euro bis 2018. • die Einrichtung eines Bayerischen Polymerinstituts (BPI) in Bayreuth, Würzburg und Erlangen-Nürnberg, mit 15 Millionen Euro bis 2018. • ein Zentrum für Topologische Isolatoren an der Universität Würzburg, mit 5 Millionen Euro bis 2018. • Aufbau eines i-Campus an der HaW Würzburg-Schweinfurt, mit 2,76 Millionen Euro bis 2018. • der Neubau für den Interdisziplinären Bacherlorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen/Materialtechnologien in Aschaffenburg in Kooperation mit den beiden regionalen Fraunhofer-Anwenderzentren, mit 15 Millionen Euro bis 2018. • die Verstetigung des Aufwuchses beim Bayerischen Zentrum für angewandte Energieforschung ZAE Bayern (Gesamtkosten 8 Millionen Euro) mit Standorten in Garching, Würzburg, Erlangen, mit 6 Millionen Euro bis 2018. • Errichtung einer Zukunftsfabrik 2020 am SKZ Würzburg (Gesamtkosten 16,4 Millionen Euro), mit 11,52 Millionen Euro bis 2018. • Ausbau der Kompetenzen im Bereich zerstörungsfreie Prüftechnik/ZfP beim Forschungszentrum Magnetresonanz MRB, Würzburg (Gesamtkosten 6,5 Millionen Euro), mit 4,3 Millionen Euro bis 2018. • ein Helmholtz-Institut (RNA & Infektion) Würzburg (Gesamtkosten 16,5 Millionen Euro), mit 12,5 Millionen Euro bis 2018. ________________________________________