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Baubeginn Überholfahrstreifen Alitzheim

Bau- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck informierte über den Bau von Überholfahrstreifen an der Bundesstraße 286 bei Alitzheim: "Überholfahrstreifen für mehr Verkehrssicherheit"

06.08.2014 | PM S30/14 STMI

Wegen des hohen Lkw-Aufkommens und der oft fehlenden Sicht auf der Bundesstraße 286 zwischen Schwebheim und Wiesentheid ist Überholen dort kaum möglich. Regelmäßig bilden sich hinter den Lkws lange Fahrzeugschlangen. Das verleitet Pkw-Fahrer zu riskanten Überholmanövern. "Deshalb wollen wir die Bundesstraße 286 abschnittsweise dreistreifig ausbauen. Die Bauarbeiten für den ersten, 1,5 Kilometer langen Überholfahrstreifen in Fahrtrichtung Gerolzhofen bei Alitzheim haben begonnen. Sie werden im November abgeschlossen sein. Durch den Überholfahrstreifen wird sich der Überholdruck der Pkw-Fahrer minimieren. Das heißt: Mehr Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer", sagte Bau- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck bei einem Pressetermin in Alitzheim. Die Kosten für den Überholfahrstreifen in Höhe von 2,5 Millionen Euro trägt der Bund als Baulastträger.

Während der Bauarbeiten werden die Verkehrsteilnehmer von Schweinfurt in Richtung Gerolzhofen einstreifig an der Baustelle vorbeigeführt. In der Gegenrichtung wird der Verkehr an der Anschlussstelle Gerolzhofen Nord von der B 286 aus– und über die parallele Staatsstraße 2272 bis zur Anschlussstelle Alitzheim umgeleitet. Kurz vor Abschluss der Bauarbeiten muss die Strecke in beiden Richtungen zum Bau der Anschlussbereiche an die bestehende Fahrbahn und zum Einbau der Fahrbahndeckschicht sowie der Fahrbahnmarkierungen für eine Woche gesperrt werden. Nach den Worten Ecks investiert aber nicht nur der Bund in dieser Gegend in die Verkehrsinfrastruktur, sondern auch der Freistaat. So konnte vor einigen Tagen nach fünfmonatiger Bauzeit die Staatsstraße 2272 zwischen Gerolzhofen und Wiebelsberg wieder für den Verkehr freigegeben werden. Hier wurden für rund eine Millionen Euro der Fahrbahnaufbau verstärkt und enge Kurven abgeflacht. Ebenfalls konnte ein erstes Teilstück der Staatsstraße 2275 zwischen Mönchstockheim und Donnersdorf fertiggestellt werden. Auf dieser Strecke wurden auch Kurven entschärft, die Einmündung der Kreisstraße nach Sulzheim umgestaltet und ein Radweg angelegt. Insgesamt hat der Freistaat dafür 1,8 Millionen Euro investiert. Als weitere Maßnahme nannte Eck die Sanierung der Staatsstraße 2274 zwischen Dingolshausen und Michelau. Wegen einer Höhlenbildung im Untergrund, einer sogenannten Doline, ist die Staatsstraße seit einigen Jahren eingeengt. Nach umfangreichen geologischen und statischen Untersuchungen liege nun ein Konzept vor, wie die Doline überbrückt werden könne. Gebaut werden soll Anfang September, vor dem Ende der Sommerferien.