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Basis-Tour mit dem Parteivorsitzenden Dr. Markus Söder

Motivation und Inspiration

08.04.2019 | CSU Landesleitung

 Zeit für neue Stärke: Der CSU-Vorsitzende und Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, CSU-Generalsekretär Markus Blume und der Europawahl-Spitzenkandidat für Unterfranken Christian Staat haben bei der Basis-Tour in Würzburg mit den CSU-Mitgliedern über den Reformprozess der Partei diskutiert.

„Es geht um Motivation und Inspiration in gleicher Weise“, erklärte Söder. „Wir gehen in eine Europawahl, die keine Europawahl wie sonst ist. Es geht um Europa als Ganzes.“ Es gehe um die Frage, ob Europa weiter handlungsfähig sei. „Und es geht auch um das Gesamtergebnis der Demokraten.“ Die letzten Jahre seien nicht einfach für die CSU gewesen. „Die Wahlergebnisse waren ungewohnt, aber am Ende haben wir als stärkste Partei Stabilität gewährleisten können.“ Ein einfaches „Durchschnaufen“ reiche nicht aus. „Wir müssen durchstarten.“ Dabei sei es wichtig, die Partei „mitzunehmen“, so Söder. Viele Einstellungen und Erwartungen in der Bevölkerung hätten sich geändert. „Es geht jetzt nicht darum, dem Zeitgeist hinterherzulaufen, sondern ihn zu prägen.“
 
Söder will die Partei für zukünftige Herausforderungen fit machen. „Wir wollen die Partei neu durchdenken und offener werden.“ Dazu gehöre neben Verbesserungen der Parteiorganisation vor Ort auch der digitale Prozess. Auch Themen wie Ökologie und Umweltschutz solle die CSU stärker angehen. „Wir sind nicht nur für das reine Stammpublikum. Und Umweltschutz ist urkonservativ.“ Der Prozess der Parteireform sei zwar langwierig, aber machbar. „Das Bohren dicker Bretter liegt uns“, so der CSU-Chef. Der innerparteiliche Dialog werde auf einem weiteren Basis-Tour-Termin, Bezirksparteitagen und Kreisvorstandssitzungen weitergeführt, versicherte Söder abschließend.
 

Blume: 2019 ist das Jahr neuer Stärke

Blume betonte: „Wir wollen 2019 zum Jahr neuer Stärke machen. Das ist der Grund für diese Basis-Tour. Wir wollen verstehen, was unsere Basis denkt und wo sie hinwill.“ Dabei sei die CSU auch zu Veränderungen bereit. „Daher haben wir eine Reformkommission gegründet.“ Die Kommission befasse sich mit der Frage, wie die CSU jünger und weiblicher werden und mehr Mitglieder gewinnen könne. „Wir brauchen auch thematisch ein neues Bewusstsein.“ Als Beispiel nannte Blume den Themenbereich Klima, Umwelt und Artenschutz. Außerdem will die Partei erarbeiten, wie sie zur ersten digitalen Volkspartei werden kann. „Das geht nur, wenn wir zu Veränderung bereit sind und das Konzept Volkspartei