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Eck gibt grünes Licht für weitere Förderung des HEROES-Projekts in Schweinfurt

Bayerns Innen- und Integrationsstaatsekretär Gerhard Eck gibt grünes Licht für weitere Förderung des HEROES-Projekts in Schweinfurt - Erfolgreiche Präventionsarbeit gegen Diskriminierung im 'Namen der Ehre' - Keinerlei Akzeptanz für Unterdrückung von Frau

07.01.2019 | PM S1/2019 STMI

Bayerns Innen- und Integrationsstaatssekretär Gerhard Eck hat heute grünes Licht für die weitere Förderung des HEROES-Projekt in Schweinfurt gegeben. Das Präventionsprojekt macht sich nach Ecks Worten gegen eine Unterdrückung von Frauen und Mädchen ‚im Namen der Ehre‘ stark, die bisweilen sogar in Gewalt münde. Dafür stellt der Freistaat eine Fördersumme von rund 100.000 Euro zur Verfügung. Eck wörtlich: „In Bayern akzeptieren wir keine Unterdrückung von Frauen ‚im Namen der Ehre‘. Überkommene Rollenbilder, die in manchen Migrantenmilieus von Generation zu Generation weitergegeben werden, dürfen keinen Platz bei uns haben.“ Wie der Staatssekretär erklärte, setzen sich junge Männer mit Migrationshintergrund im Rahmen des Projekts ganz gezielt mit ihren Geschlechterrollen, Ehrvorstellungen und Themen wie Gleichberechtigung und Menschenrechte auseinander. „In regelmäßigen Trainings lernen die Teilnehmer auch, andere Jugendliche dazu zu bewegen, mit ihnen über Ehre zu diskutieren und gegen Unterdrückung ‚im Namen der Ehre‘ Position zu beziehen“, so Eck. Die ‚jungen Helden’ könnten damit zu wichtigen Vorbildern und Lotsen der Wertevermittlung werden.

Die bisherige Bilanz unterstreicht laut Eck, auf welch große Resonanz das Projekt in Schweinfurt stoße. So seien heuer bereits 62 HEROES-Workshops durchgeführt worden. Rund 1.200 vorwiegend Jugendliche und Schüler konnten auf diese Weise erreicht werden.
Das HEROES-Projekt stammt ursprünglich aus Schweden. In Bayern wird es an den Standorten Augsburg, Nürnberg und Schweinfurt gefördert.