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Blaulichtempfang Unterfranken

15.06.2013 | PM 72/13 STMI

Innenstaatssekretär Gerhard Eck gibt "Blaulichtempfang" für Unterfrankens Polizei, Feuerwehren, freiwillige Hilfsorganisationen und Technisches Hilfswerk: "Dank für großes Engagment für die Sicherheit - Zusammenarbeit aller Beteiligten entscheidend für den Erfolg - Hohe Sicherheitsstandards und Schutz der Bevölkerung haben höchste Priorität."

Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat heute in Schweinfurt Einsatzkräfte der unterfränkischen Polizei, Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks (THW) zu einem 'Blaulichtempfang' eingeladen: "Ich danke allen, die sich tagtäglich mit großem Engagement um die Sicherheit, den Schutz und die Hilfe für unsere Bürgerinnen und Bürger kümmern. Sie alle sorgen gemeinsam dafür, dass Unterfranken und ganz Bayern eine Spitzenstellung bei der Sicherheit haben." Neben Polizei und Feuerwehren konnte Eck bei dem Empfang insbesondere das Bayerische Rote Kreuz (BRK), den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Johanniter-Unfallhilfe (JUH), den Malteser Hilfsdienst (MHD), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), das THW und die Luftrettungsstaffel begrüßen.
Eck unterstrich, dass eine enge Zusammenarbeit aller zuständigen Behörden und Einsatzorganisationen von wesentlicher Bedeutung für die Innere Sicherheit sei. Bayern verfüge hier über ein hervorragendes Netzwerk. Dazu diene auch der 'Blaulichtempfang'. Er bietet ein Forum für alle, die mit Sicherheits- und Rettungsaufgaben betraut sind. Gerhard Eck: "Die Menschen in Bayern können sich darauf verlassen, dass die Arbeit der Sicherheitskräfte gut ineinandergreift – bei Alltagseinsätzen ebenso wie bei Großereignissen. Damit zeigen sie, dass hohe Sicherheitsstandards und damit der Schutz der Bevölkerung in Bayern höchste Priorität haben."
Die hohe Leistungsfähigkeit des bayerischen Hilfeleistungssystems zeigte sich ganz aktuell bei der Hochwasserkatastrophe in Süd- und Ostbayern. Zehntausende Einsatzkräfte haben hier viel¬fach rund um die Uhr bis zur totalen Er¬schöpfung gearbeitet - viele davon ehrenamtlich. Gerhard Eck: "Unterfranken war von dieser Jahrhundert¬flut zwar zum Glück kaum betroffen. Gleichwohl wurden von Unterfranken aus Hilfeleistungskontingente in Marsch ge¬setzt, die unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in den betroffenen Gebieten wirksam helfen konnten. Das hat wieder mal gezeigt: Auf uns Unterfranken ist Ver¬lass. Wenn´s drauf ankommt, sind wir bei der Hilfe vorn dabei."

Bayerns Spitzenstellung bei der Inneren Sicherheit zeigt sich insbesondere bei der Polizeilichen Kriminalstatistik. So betrug die Kriminalitätsbelastung in Bayern im vergangenen Jahr 4.977 Straftaten je 100.000 Einwohner, während die Aufklärungsquote bei 63,2 Prozent lag. Der Innenstaatssekretär: "Unterfranken toppt nochmal dieses Spitzenergebnis: Mit einer Kriminalitätsbelastung von nur 4.221 Straftaten je 100.000 Einwohner und einer hohen Aufklärungsquote von 67,4 Prozent liegt Unterfranken deutlich über dem sehr guten bayerischen Durchschnitt. Allen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die sich hier in Unterfranken für unsere Sicherheit einsetzen, sage ich ein herzliches Vergelt's Gott."
Im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr haben die Feuerwehren, die freiwilligen Hilfsorganisationen und das THW einen wesentlichen Anteil an den hohen Sicherheitsstandard in Unterfranken. Dabei ist das Ehrenamt eine tragende Säule. Von den rund 470.000 Einsatzkräften bei Feuerwehren, Hilfsorganisationen und THW in Bayern engagieren sich 450.000 ehrenamtlich. Innenstaatssekretär Eck: "Daher setzt die Staatsregierung alles daran, dieses enorme Einsatzpotenzial zu erhalten und weiter auszubauen. Dazu gehört es, die Bedeutung des Ehrenamtes in der Öffentlichkeit hervorzuheben – wie heute mit dem 'Blaulichtempfang'. Und wir schaffen bestmögliche Rahmenbedingungen und sorgen für eine optimale Ausstattung der ehrenamtlich Tätigen."
So unterstützt der Freistaat beispielsweise die Gemeinden und Landkreise beim Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und bei der Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern. In den letzten 10 Jahren hat Bayern hier weit über 300 Millionen Euro eingesetzt. Um die Bedeutung des Ehrenamtes noch deutlicher zu würdigen, können nun alle die Auszeichnung mit dem Staatlichen Ehrenzeichen erhalten, die ehrenamtlich bei den im Rettungsdienst mitwirkenden freiwilligen Hilfsorganisationen und dem THW tätig sind. Der Innenstaatssekretär: "Und wir haben für die Freistellung der ehrenamtlichen Retter im BRK und anderen Durchführenden des Rettungsdienstes gesorgt. Die Retterfreistellung ist seit 1. April im Bayerischen Rettungsdienstgesetz verankert. Einer zügigen Umsetzung steht nun nichts mehr im Wege." Die Retterfreistellung bedeutet, dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Rettungsdienst, die von der Integrierten Leitstelle alarmiert werden, einen Anspruch auf Freistellung von der Arbeit gegenüber ihrem Arbeitgeber haben, wenn sie von den Integrierten Leitstellen während der Arbeitszeit zu einem Notfalleinsatz gerufen werden. Zugleich erhalten sie einen Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls. 

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