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Verkehrsfreigabe Main-Radweg in Eibelstadt

14.06.2013 | IM 13.06.2013 PM 60/13

Innenstaatssekretär Gerhard Eck bei der Verkehrsfreigabe des Main-Radweges zwischen Eibelstadt und Sommerhausen: "Lückenschluss auf dem Main-Radweg zwischen Würzburg und Ochsenfurt"

"Mit der Verkehrsfreigabe des neu ausgebauten Geh- und Radweges zwischen Eibelstadt und Sommerhausen an der Bundesstraße 13 entlang des Mains schließen wir die letzte Lücke des Main-Radweges zwischen Würzburg und Ochsenfurt. Den Radlern steht jetzt auf einer Gesamtlänge von rund 14,5 Kilometern ein durchgehender, mindestens 3,5 Meter breiter Radweg zur Verfügung", sagte Innenstaatssekretär Gerhard Eck bei der Verkehrsfreigabe in Eibelstadt. Für den Ausbau des Main-Radweges zwischen Würzburg und Ochsenfurt wurden seit 2008 rund 1,2 Millionen Euro Radwegemittel des Bundes investiert. Dabei schlägt allein der 2,5 Kilometer lange Abschnitt zwischen Eibelstadt und Sommerhausen mit 250.000 Euro Baukosten zu Buche. Die Kosten für den Grunderwerb hatten die anliegenden Städte und Gemeinden übernommen.Bayern macht sich schon seit vielen Jahren für den Radverkehr stark. Eck: "Wir sehen im Fahrrad ein Verkehrsmittel mit Zukunft. Es leistet einen erheblichen Beitrag zur Entlastung der Straßen, der Umwelt und der angespannten Parksituation in den Innenstädten. Außerdem trägt es dazu bei, den Flächenverbrauch und die Gesundheitskosten zu reduzieren. Deshalb bauen und fördern wir Radwege, vereinheitlichen ihre Beschilderungen und gestalten Wegweiser klar und übersichtlich." Dabei arbeitet der Freistaat eng mit den Kommunen und Verbänden zusammen. Ein gut ausgebautes Radwegenetz sei ein entscheidender Faktor für den Tourismus. 2012 wurden rund 8,5 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt Bayerns für den Bau von Radwegen verwendet. Davon flossen mehr als 50 Prozent nach Franken. "Von den Bundesmitteln haben wir sogar fast 60 Prozent des bayerischen Budgets in fränkische Radwege investiert. Und auch unsere Kommunen unterstützen wir beim Bau von Radwegen mit verschiedenen Förderprogrammen. 2012 haben wir allein aus dem Programm 'Staatsstraßen in kommunaler Sonderbaulast' 5,7 Millionen Euro ausgezahlt. Dabei gingen 3,6 Millionen Euro nach Franken. Dringend notwendige Radwege an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen können zudem nach dem Finanzausgleichsgesetz gefördert werden, wenn sie von den Kommunen selbst gebaut werden. Und schließlich unterstützen wir im Rahmen der Kommunalstraßenförderung nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz den Bau von Geh-und Radwegen", so Eck weiter.