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Gerhard Eck übergibt Verdienstorden der Bundesrepublik

20.12.2012
Unser Bild zeigt von links nach recht: Dr. Paul Beinnhofer, Waltraud Rether, Heike Gröner und Innenstaatssekretär Gerhard Eck.
Unser Bild zeigt von links nach recht: Dr. Paul Beinnhofer, Waltraud Rether, Heike Gröner und Innenstaatssekretär Gerhard Eck.

Gerhard Eck zeichnet die Schweinfurterinnen Heike Gröner und Waltraud Rether mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik aus

Der Bundespräsident hat auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten sechs Bürgerinnen und Bürger für ihre Verdienste um das Gemeinwohl mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Staatssekretär Gerhard Eck hat die Ordensinsignien gemeinsam mit Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer im Fürstensaal der Residenz Würzburg ausgehändigt. Das Verdienstkreuz am Bande ging dabei auch an zwei Schweinfurterinnen. Heike Gröner (69) aus Schweinfurt ist seit 1988 aktiv im Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Johannis in Schweinfurt tätig und seit 1994 Erste Vorsitzende des „Evangelischen Frauenbundes Schweinfurt e.V.“ Mehrere Jahre war sie Mitglied des Vorstandrats des Landesverbands Bayern im „Deutschen Evangelischen Frauenbund e.V.“ und Mitglied des erweiterten Vorstands des Diakonischen Werks Schweinfurt. Sie ist seit 2002 Mitglied des Stadtrats Schweinfurt. Daneben ist Gröner seit 2003 Mitglied der „Schweinfurter Tafel e.V.“ und engagiert sich dort für bedürftige Menschen. Ein besonderes Anliegen ist ihr das Thema Integration. Bereits im Jahr 1994 rief sie das „Café Kontakt“ ins Leben, ein Treffpunkt für Einheimische und ausländische Bürger. Der von ihr gegründete Spendenfonds „Kinder sind uns wichtig“ unterstützt allein erziehende Frauen und ihre Kinder in schwierigen Situationen. Darüber hinaus arbeitet Gröner seit 2004 bei der „Deutsch-Finnischen Gesellschaft e.V.“ mit und ist seit 2005 zudem Mitglied der „Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.“ in Schweinfurt sowie Mitglied des Internationalen Frauenclubs Würzburg. Sie unterstützt darüber hinaus unzählige soziale Projekte, Vereinigungen und Organisationen. Waltraud Rether (70) aus Schweinfurt pflegte nahezu zwei Jahrzehnte aufopferungsvoll ihren Ehemann bis zu dessen Tod im November 2010. Sie pflegte ihn allein und rund um die Uhr. Lediglich zu Beginn der Pflege nahm Rether kurzfristig einen Pflegedienst in Anspruch. Im Laufe der Jahre gestaltete sich die Pflege ihres Ehemannes zusehends schwieriger. Obwohl sie diese schwierigen Umstände oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit brachten und auch ihre eigene Gesundheit sehr in Mitleidenschaft gezogen war, kam für sie eine Fremdunterbringung zu keinem Zeitpunkt in Frage. Sie ermöglichte damit ihrem Gatten bis zu seinem Tode ein Verbleiben in der gewohnten Umgebung. Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurden auch Karin Renner (Bad Kissingen), Gertrud Zürrlein (Hausen bei Würzburg), Wolfgang Gärthe (Aschaffenburg) und Dr. Ernst Kastner (Würzburg) ausgezeichnet.