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Gerhard Eck zum Baubeginn des Geh- und Radwegs zwischen Breitbach und Ebrach an der B 22

31.10.2012
M.Horling
M.Horling

Lückenschluss des Radwegs zwischen Würzburg und Bamberg

An der täglich mit 3000 Fahrzeugen und davon zehn Prozent Schwerlastverkehr befahrenen Bundessstraße 22 zwischen dem Oberschwarzacher Gemeindeteil Breitbach und Ebrach wird auf vier Kilometern Länge ein Geh- und Radweg gebaut, der eine weitere Lücke des Netzes zwischen Bamberg und Würzburg schließen soll. Innenstaatssekretär Gerhard Eck besichtigte nun die Baustelle und informierte seine Kollegen aus der Politik sowie Landräte und Bürgermeister über die Maßnahme. Rund eine Millione Euro investiert die Bundesrepublik Deutschland an der kurvigen und bergigen Strecke, die zu einem Kilometer zu Unterfranken und dem Landkreis Schweinfurt und zu drei Kilometern zu Oberfranken und dem Landkreis Bamberg gehört. "Die Radwege in unserer Region haben die allererste Güte. Und die Bedeutung des Fahrrades wird immer wichtiger", weiß Eck, der das grenzübergreifende Bauprojekt als notwendig bezeichnet, um einerseits den Radwegebau im Steigerwald voran zu bringen und andererseits für die Verkehrssicherheit der Radler zu sorgen. Bis zum Frühsommer 2013 soll die Baumaßnahme des 2,5 Meter breiten Geh- und Radweges, der abschnittsweise auf befestigten Feld- und Waldwegen verläuft, abgeschlossen sein. Danach besteht eine durchgehende Radwegeverbindung durch den Steigerwald. Die rund 20 Kilometer lange Strecke östlich zwischen Ebrach und Burgebrach wurde bereits 2009 für den Verkehr freigegeben. "Radtourismus ist nicht nur umweltfreundlich, sondern hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt", weiß Gerhard Eck. Über den neuen Radweg kann dann auch der geplante Baumwipfelpfad westlich von Ebrach mit dem Rad erschlossen werden.