Politik vor Ort



Foto: Photogenika GmbH München

Im Einsatz für die Menschen meiner Heimat

Der Wahlspruch „Aus der Region. Für die Region“ ist eine oft und gern gebrauchte Umschreibung wenn es darum geht Nähe und Bodenständigkeit unter Beweis zu stellen.  Kürzer und prägnanter kann auch ich meine politische Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger, meines Stimmkreises, die Kommunen, die mittelständische Wirtschaft und Landwirtschaft, um nur einige Beispiel zu nennen, nicht beschreiben. Hier geboren und aufgewachsen lernte und übte ich meinen Beruf in der Region und für die Region aus. Meine gelebte Nähe zu den Menschen dieses Raumes, ihren Problemen und Interessen,  führte mich in das Bürgermeisteramt meiner Heimatgemeinde, in den Kreistag des Landkreises Schweinfurt und schließlich in den Bayerischen Landtag. Heute trage ich Verantwortung als Staatssekretär im Staatsministerium des Innern und für Integration.
Dieses verantwortungsvolle und vielseitige Amt übe ich stets mit Blick auf die Menschen aus, die von meinen Entscheidungen betroffen sein können. So gebe ich meine persönliche Antwort auf die gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit, weil ich weiß,  dass menschliche Nähe im Umgang, praktische Erfahrung in allen Entscheidungen und gelebte Bodenständigkeit ein gutes Fundament für das Vertrauen in die Politik vor Ort bilden können.

Holzverarbeiter im Steigerwald gründen Interessengemeinschaft

Rauhenebrach, 7. Mai 2019. Holznutzung ist aktiver Klimaschutz – unter diesem Motto haben sich Anfang Mai 2019 zahlreiche Vertreter von Sägewerken im Steigerwald getroffen, um die Interessengemeinschaft „Holzverarbeiter im Steigerwald“ zu gründen. Sie machen sich für eine naturnahe Waldbewirtschaftung stark, die dem Arten- und Klimaschutz gerecht wird, zugleich aber auch die Ernte des wertvollen Rohstoffs Holz ermöglicht und damit die wirtschaftliche Grundlage der Betriebe in der Region sichert. „Viele unserer Betriebe haben sich auf die Verarbeitung des regionalen Holzes spezialisiert. Nur, wenn wir den Wald schützen und nützen können, bleibt die Wertschöpfung in der Region erhalten“, so Burkard Müller, Sprecher der Interessengemeinschaft.

Damit wenden sich die Betriebe auch gegen eventuelle großflächige Waldstilllegungen im Steigerwald, die verheerende wirtschaftliche Folgen hätten: Über 70 regionale Sägewerke werden aus dem Steigerwald mit Holz versorgt. Über die gesamte Wertschöpfungskette hängen daran über 3.000 Arbeitsplätze überwiegend im ländlichen Raum. 

Zur Gründungsveranstaltung im Rauhenebracher Ortsteil Geusfeld konnten die Vertreter der holzverarbeitenden Betriebe neben Klaus Kottwitz, Verband der Säge- und Holzindustrie (DeSH), und Oskar Ebert, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Unser Steigerwald“, auch Staatssekretär Gerhard Eck begrüßen, der das Anliegen als 1. Vorsitzender des Vereins „Unser Steigerwald“ unterstützt: „Unser Verein hat 4.000 Mitglieder, die sich dafür einsetzen, dass die Region Steigerwald wie bisher als Naturpark erhalten bleibt. Wir benötigen die Unterstützung durch die Holzwirtschaft, weil sonst eine wichtige wirtschaftliche Grundlage verloren geht“, so Eck. Auch für Matthias Bäuerlein, Bürgermeister von Rauhenebrach, ist das Thema naturnahe Waldbewirtschaftung eine Herzensangelegenheit. Er räumt mit dem Irrglauben auf, dass der Steigerwald ein Armenhaus sei und durch einen Nationalpark aufgewertet würde: „Unsere Gemeinde braucht keinen Nationalpark zur finanziellen Rettung. Wir stehen gut da.“

Der Steigerwald hat sich durch eine nachhaltige Forstwirtschaft zu einem der wertvollsten Laubwaldgebiete Deutschlands entwickelt. Das soll auch so bleiben, fordert Müller: „Eine naturnahe Waldbewirtschaftung schafft für alle eine win-win-Situation: Im nachhaltigen Rohstoff Holz wird CO₂ gebunden und die Wertschöpfung findet in der Region statt. Das ‚Holz der kurzen Wege‘ führt so zu einem äußerst niedrigen ökologischen Fußabdruck.“

Die neu gegründete Interessengemeinschaft „Holzverarbeiter im Steigerwald ist eine eigenständige Institution innerhalb des Vereins „Unser Steigerwald“. Ihr Sprecher ist Burkard Müller, weitere aktive Mitglieder sind Susanne Bickel, Peter Gleitsmann, Stefan Reinlein, Philipp Reitz und Markus Schonath

Bildunterschrift:

Interessengemeinschaft „Holzverarbeiter im Steigerwald“ will den Wald schützen und nützen.

Foto: Verein „Unser Steigerwald“

Innenstaatssekretär Gerhard Eck: Keine zusätzliche Belastung für Schweinfurt durch ANKER-Einrichtung

 "Ein wesentliches Element des Bayerischen Asylplans sind die ANKER-Einrichtungen. Hiermit verfolgt die Staatsregierung das Ziel, die Asylverfahren noch effizienteFoto: Eleana Hegerichr zu gestalten und zu beschleunigen. Damit kann für anzuerkennende Flüchtlinge so rasch wie möglich mit konkreten Integrationsmaßnahmen begonnen werden. Gleichzeitig ist es auch für das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat wichtig, für abgelehnte Asylbewerber so rasch wie möglich die Rückführung durchzusetzen." Das sagte Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck zur aktuellen Diskussion um die ANKER-Einrichtung in Schweinfurt. In diesem Zusammenhang teilte der Staatssekretär mit, dass durch die ANKER-Einrichtung keine zusätzliche Belastung für Schweinfurt entsteht.

 Schwerpunkt der Ankereinrichtungen sei die Zusammenarbeit aller Behörden vor Ort in den Ankereinrichtungen, also die Landesverwaltung (Bezirksregierung), das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Bundesagentur für Arbeit sowie Gesundheitsverwaltung und Verwaltungsgerichtsbarkeit. Eck: "Außer den zusätzlichen Behörden ändert sich bei der Umwandlung von Erstaufnahmeeinrichtungen in Ankereinrichtungen nichts. Es bleibt bei den vereinbarten Laufzeiten und Kapazitäten, ebenso bleiben die Asylsozialbearbeitung und Sicherheitsdienste unverändert vor Ort. Im Klartext heißt das für Schweinfurt: keine zusätzlichen Asylbewerber, übergangsweise Nutzung der vorhandenen Funktionalitäten in der bisherigen Aufnahmeeinrichtung (frühere ‚Ledward-Barracks‘) und endgültiger Umzug zum 1. Juni 2019 in
die Liegenschaft ‚Conn-Barracks‘ im Landkreis Schweinfurt“, so der Staatssekretär abschließend.







Eck stärkt Integrationsarbeit in Schweinfurt
PM S7/2018 STMI 12.05.2018

Bayerns Innen- und Integrationsstaatssekretär Gerhard Eck stärkt Integrationsarbeit in Schweinfurt: Neue hauptamtliche Integrationslotsen als kompetente Ansprechpartner für ehrenamtliche Helfer - Bis zu 60.000 Euro Förderung für die Stadt Schweinfurt

„Bayerns Ehrenamtliche leisten bei der Integration hervorragende Arbeit. Wir unterstützen sie dabei mit unseren hauptamtlichen Integrationslotsen. Davon profitieren nun auch die ehrenamtlichen Integrationshelfer in Schweinfurt. Als starke Partner werden ihnen künftig Integrationsprofis mit Rat und Tat zur Seite stehen. So bringen wir die Integration in Schweinfurt gemeinsam weiter voran.“ Das hat heute Bayerns Innen- und Integrationsstaatssekretär Gerhard Eck angekündigt. Der Freistaat fördert die Stadt Schweinfurt bei diesem bayernweiten Projekt mit bis zu 60.000 Euro. Mittel, die letztlich uns allen zugutekommen, wie Staatssekretär Eck überzeugt ist: „Gelingt die Integration, ist das ein Gewinn für unsere gesamte Gesellschaft. Nur so können wir langfristig den Frieden und den Zusammenhalt bei uns wahren. Zusammen mit den vielen Ehrenamtlichen machen wir uns deshalb für eine erfolgreiche Integrationsarbeit stark.“ +++
Wie Eck erklärte wurde das Projekt 'Hauptamtliche Integrationslotsen' zu Beginn dieses Jahres auf ganz Bayern ausgeweitet. Die Förderung hauptamtlicher Integrationslotsen können nun alle bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte in Anspruch nehmen, nachdem sich das Modellprojekt 2017 erfolgreich bewährt hat. Mit der Stadt Schweinfurt fördert der Freistaat 2018 insgesamt bereits 74 Landkreise und kreisfreie Städte. Für das Förderprojekt stehen dieses Jahr 6,5 Millionen Euro zur Verfügung.
„Ich freue mich, dass nun auch die Integrationshelfer in der Stadt Schweinfurt hauptamtliche Unterstützung erfahren und von unserer Förderung profitieren", so Eck.
Die Integrationslotsen sind auf kommunaler Ebene tätig und wirken als Koordinatoren und Netzwerker. Sie unterstützen, informieren und schulen die Ehrenamtlichen des jeweiligen Landkreises in allen Belangen der Integration. Seit diesem Jahr umfasst ihr Angebot zusätzlich den Themenkreis Asyl. Die Integrationslotsen decken damit auch die Aufgaben der bisherigen Ehrenamtskoordinatoren Asyl mit ab.
Näheres zu den Integrationslotsen finden Sie unter:
http://www.innenministerium.bayern.de/mui/integrationspolitik/strukturelle_massnahmen/index.php